Beim Stock wird nicht wie beim Bock der Grundtarif aufgedoppelt, sondern ein Grundbetrag „in einen Topf“ gezahlt. Wenn zusammengeworfen wurde und kein Ramsch gespielt wird, schmeißt jeder Spieler einen vereinbarten Grundbetrag (hier: 10 Cent) in den Stock. In den Stock muss immer dann eingezahlt werden, wenn die „Spieler“ bei einem Rufspiel verlieren. Wenn noch nicht zusammengeschmissen wurde und noch kein Geld im Stock liegen sollte, müssen sie noch nicht aufstocken.

Sei nun der Grundbetrag beim Schafkopfen 10 Cent: Wenn die „Spieler“ ihr Sauspiel verlieren und 40 Cent im Stock liegen, erhöhen sie den Stock auf insgesamt 80 Cent. Wenn die „Spieler“ zum erneuten Mal das Rufspiel verlieren, verdoppeln sie den Stock auf 1,60 Euro. Wenn bei einem Grundtarif von 10 Cent bereits 40 Cent im Stock liegen und erneut zusammengeschmissen wird, legen die Spieler jeweils 10 Cent in den Stock. Aufgedoppelt wird der Stock also nur dann, wenn die „Spieler“ ihr Sauspiel nicht durchbringen.

Am Anfang jeder Schafkopf-Runde wird vereinbart, wer den Stock gewinnt. Meist sind es diejenigen, die ihr Rufspiel durchbringen und eben nicht gegen die „Nicht-Spieler“ verlieren. Es kann aber auch vereinbart werden, dass der nächste Gewinner eines Solos den Stock bekommt.